Acrylfarben basieren auf Kunststoffdispersionen. Erstmals wurden Acrylharzfarben Ende der 1940er Jahre in den USA und ab den 1960er Jahren in Europa von Fabriken für Künstlerfarben hergestellt. Auch heute noch werden sie gerne in der Acrylmalerei verwandt.
Ganz anders als bei der Ölfarbe erzeugt diese auf Wasser basierende Farbe bei der Acrylmalerei beim Vermalen so gut wie gar keinen Geruch. Dies ist nur ein Grund, weshalb die Acrylmalerei eine gute Alternative zur Ölmalerei darstellt. Ein weiterer ist der, dass sich die verwendeten Pinsel vor dem Antrocknen bequem mit Wasser auswaschen lassen. Allerdings trocknen Acrylfarben sehr schnell. Zu bedenken ist, dass bei der Acrylmalerei die Farben beim Trocknen nachdunkeln. Acrylmalerei kann auf so gut wie jedem fettfreien Malgrund wie beispielsweise Holz, Metall oder Leinwand und Papier betrieben werden.
Acrylmalerei wird in Schulen häufig anstelle von Wassermaltechniken angewandt, da sich die Acrylfarbe gut mit Wasser vermischen lässt. Hierbei ist zu bedenken, dass die Farbe beim Trockenvorgang heller wird. In einem derartigen verdünnten Zustand können bei der Acrylmalerei auch Techniken aus der Aquarellmalerei übernommen werden.
• Nur so viel Farbe aus den Tuben nehmen, wie direkt gebraucht wird.
• Die Farbschälchen häufiger wechseln, da sich ansonsten die angetrocknete Farbe unschön mit der flüssigen Farbe vermischt und sich Klumpen bilden.
• Malen in verschiedenen Abschnitten ist in der Acrylmalerei ratsam, wobei die einzelnen Stellen getrennt voneinander trocknen können und später daran weitergearbeitet wird.
• Die benutzten Pinsel sofort mit lauwarmem Wasser auswaschen.
• Nicht in der Sonne oder in sehr warmen Räumen Acrylmalerei betreiben, da die Farbe zu schnell während des Malens trocknet.
• Den Maluntergrund jeweils dünn mit Wasser befeuchten, was ein zu schnelles Austrocknen verhindert.


